Bienen Gesundheits Informations System Steiermark
Varroa-Bekämpfungsmittel (21.3.2017)
In der Wintersaison 2016/17 wurden in Österreich zwei weitere Mittel mit dem Wirkstoff Oxalsäure zugelassen.
Am 25.11.2016 wurde Oxuvar® (Wirkstoff: Oxalsäure) in Österreich als Tierarzneimittel zugelassen. Der Wirkstoff ist als Konzentrat für die Herstellung einer Lösung zum Träufeln oder Sprühen erhältlich . Die genaue Beschreibung der Anwendung finden Sie in der Gebarauchs- und Fachinformation im Arzneispezialitätenregister.
Am 02.02.2017 wurde VarroMed® (Wirkstoffe: Oxalsäure, Ameisensäure) in Österreich als Tierarzneimittel zugelassen. Der Wirkstoff ist als Lösung zum Träufeln erhältlich. Die genaue Beschreibung der Anwendung finden Sie in der Gebarauchsinformation.
Registrierungspflicht für Imker und Bienenstände (29.2.2016)
Ab 01. April 2016 sind alle Personen und Betriebe, die Honigbienen halten, im Rahmen der Tierkennzeichnungsverordnung (TKZVO) meldepflichtig. Ab diesem Zeitpunkt sind die persönlichen bzw. betrieblichen Stammdaten in Form einer Erstmeldung zu melden. Diese Meldung kann persönlich an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (BH) oder über die örtlichen Bienenzuchtvereine (Ortsvereine) erfolgen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Newsletter (8.9.2016)
Lesen Sie den Newsletter vom September 2016 mit folgenden aktuellen Informationen:
  • Aus der Praxis:
    • Varroa-Warnung
    • Kleiner Bienenstockkäfer
Kleiner Bienenstockkäfer in Italien nachgewiesen (16.6.2015)
Informationen
  • Am 05. bzw. 17.09.2014 wurde in bzw. in der Nähe der Hafenstadt Gioia Tauro, Provinz Reggio Calabria, Italien erstmals ein Befall mit dem Kleinen Beutenkäfer gemeldet.
  • Untersuchungen durch das Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie haben seither mehrere neue Fälle in verschiedenen Ortschaften der Region Kalabrien festgestellt.
  • Für Österreich besteht derzeit keine unmittelbare Gefahr.
  • In Österreich ist ein Befall mit dem Kleinen Bienenstockkäfer laut § 3 des Bienenseuchengesetzes anzeigepflichtig.
Die AGES empfiehlt
  • weder Bienenvölker noch Bienenköniginnen aus Italien zu importieren,
  • im Zuge von Wanderungen keine Bienenvölker nach Österreich zu verbringen.
Das Gesundheitsministerium informiert
  • Das Auftreten des kleinen Beutenkäfers in Kalabrien wird seitens der zuständigen Dienststellen der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
  • In den Ständigen Veterinärausschüssen wird zu diesem Thema immer der neueste Stand berichtet, der dann sowohl den Tierseuchenexperten der Bundesländer, des BMLFUW´s, der Veterinärmedizinischen Universität Wien als auch dem für Bienenseuchen zuständigen nationalen Referenzlabor schnellstmöglich übermittelt wird.
  • Genaue Eigenkontrolle und Einhaltung der Maßnahmen zur Verbringung bzw. in den Sperrzonen sind das Mittel der Wahl zur Prävention!
DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS DER KOMMISSION
vom 12. Dezember 2014 betreffend bestimmte Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem bestätigten Auftreten des kleinen Bienenstockkäfers in Italien
Dieses Projekt wurde mit Mitteln des Landes Steiermark gefördert
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